Was sind Schlafstörungen: Ursachen, Symptome und Therapie
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Schlafstörungen

 

WAS SIND SCHLAFSTÖRUNGEN?
URSACHEN, SYMPTOME UND THERAPIE

Schlechte Nächte kennt jeder. Wenn man jedoch mindestens dreimal pro Woche über einen Zeitraum von einem Monat Ein- oder Durchschlafprobleme hat, spricht man von einer Schlafstörung (Insomnie, Hyposomnie).

Ursachen einer Schlafstörung

Eine Schlafstörung kann unterschiedliche Ursachen haben. Sie könnte Begleitsymptom einer psychischen Erkrankung wie einer Depression sein oder auf eine neurologische Erkrankung zurückgehen. Zwei bis fünf Prozent der Bevölkerung in Deutschland leiden unter nächtlichen Atmungsstörungen – auch sie können Auslöser für eine Schlafstörung sein. Darüber hinaus zählen schlechte Schlafgewohnheiten, psychosoziale Probleme oder Erkrankungen wie die der Schilddrüse zu den möglichen Gründen für eine Schlafstörung. Wichtig zu wissen ist: In den wenigsten Fällen steckt dahinter eine eigenständige Erkrankung.

Symptome einer Schlafstörung

Egal worauf sich eine Schlafstörung zurückführen lässt: Häufig nennen Betroffene Beschwerden aus einem oder beiden von zwei Bereichen. Einerseits geht es um Ein- und Durchschlafstörungen oder eine geringe Erholsamkeit des Schlafes aufgrund von Unruhe, Schwitzen und Alpträumen in der Nacht. Andererseits um Erschöpfung, Müdigkeit, ständiges Schläfrigkeitsgefühl, Nervosität, verminderte Konzentration und begrenztes Durchhaltevermögen am Tag. Immer jedoch ist die Lebensqualität, sind Leistungs- und Konzentrationsfähigkeit stark eingeschränkt und damit verbunden treten Frustrationen sowie eine erhöhte Reizbarkeit und Stimmungstiefs auf.

Diagnostik einer Schlafstörung

Um eine Schlafstörung richtig einordnen und bewerten zu können, ist eine umfängliche Anamnese der Beschwerdegeschichte erforderlich. Dazu gehören medizinische Untersuchungen und Tests, das Führen eines Schlaftagebuchs und gegebenenfalls verschiedene apparative Verfahren wie beispielsweise ein Apnoe-Screening oder die Übernachtung in einem Schlaflabor.

Therapie von Schlafstörungen in meiner Praxis

Lautet die Diagnose „verhaltensbedingte Insomnie“, unterstütze ich Sie gern auf Ihrem Weg in ein Leben ohne Schlafstörungen. Dabei rücken wir zunächst gemeinsam Themen wie Schlafhygiene oder Chronobiologie in den Fokus. Vielleicht finden sich in Ihrer Schlafumgebung oder Ihren persönlichen Verhaltensweisen bereits Ursache(n) für Ihre Beschwerden? Ein Schlaftagebuch unterstützt diese grundlegende Analyse. Außerdem fördert die Vermittlung von Wissen rund um einen gesunden Schlaf und verhaltenstherapeutische Techniken gegebenenfalls die Einsicht und Bereitschaft, etwas zu verändern.

Parallel dazu lernt Ihr Gehirn durch Neurofeedback-Training, sich selbst besser und flexibler zu regulieren und einfacher sowie schneller zwischen Zuständen der Anspannung und Entspannung zu wechseln. Eine wichtige Fähigkeit, denn wenn sich Ihr Körper im Stressmodus befindet, geht das mit der Bildung des Stresshormons Kortisol einher. Ein hoher Kortisolspiegel im Blut wiederum unterdrückt die Bildung des Schlafhormons Melatonin und verhindert so, dass Sie sich entspannen, in einen erholsamen Schlaf finden und durchschlafen.

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